9. Station: Godesburg

N 50° 41.102’ E 007° 09.035’ (WGS84)

 

Wie das Siebengebirge und der Rodderberg ist auch der „Berg“, auf dem die Godesburg steht, ein Resultat vulkanischer Aktivität. Aufgestiegene Lava erstarrte wahrscheinlich vor 27 – 22 Millionen Jahren unter Trachyt-Tuffen zu Basalt. Dieser Basalt-Kegel wurde später durch Erosion freigelegt.
Schon die Römer besiedelten diesen ideal nach allen Seiten zu verteidigenden Siedlungsort, hier befand sich eine germanische Kultstätte (Wotansberg). Die Godesburg, 1210 erbaut, wurde 1568 während der Truchsessischen Krieges unter Ferdinand von Bayern zerstört. Der Kölner Erzbischof Gebhard von Waldburg hatte sich in Agnes von Mansfeld-Eisleben verliebt, sie geheiratet und war ihr zuliebe evangelisch geworden.
Auf alten Stichen fällt auf, wie kahl die Hänge der Godesburg früher waren. Wahrscheinlich wurden die Hänge von Schafen oder Ziegen beweidet. Auch gab es also einen Standort für blütenreiche Magerrasen. Einige Arten, die hier zu beobachten sind, erinnern noch an diese Lebensgemeinschaften: Wimperperlgras, Weiße Fetthenne, Moschusmalve. Aber auch Überreste der früher so verbreiteten blütenreichen wärmeliebenden Saumgesellschaften finden sich hier: Schwarznessel, Wilde Malve und die Samen der Eselsdistel konnten nachgewiesen werden.
Lobenswerter Weise hat die Stadt Bonn vor einiger Zeit einige dieser Bereiche freistellen lassen.

Was jede/r tun kann: Nicht jede Rodung ist ein Umweltfrevel! Werben Sie um Verständnis für die Erhaltung magerer Standorte, auch wenn dies mit Säge oder Freischneider gemacht wird. Pflanzen Sie im eigenen Garten, auf den Spielgeländen von Kindergärten und Schulen oder auf dem Balkon Wildblumen der trocken-heißen Standorte.

Frage:
In welchem Maßstab wurde das Bronzemodell der Godesburg gefertigt?

 

                               9. Buchstabe des Lösungswortes


a) 1:87


L


b) 1:10 


T


c) 1:150


E


Die Tour Süd endet hier. In Bad Godesberg lassen sich viele schöne Cafés finden. Das nahe gelegene Rheinufer lädt außerdem zum gemütlichen Picknicken ein, dort lässt sich der schöne Ausblick z.B. auf den Drachenfels auch von den zahlreichen Biergärten aus genießen. Am Rheinufer entlang gelangen Sie auch zum Ausgangspunkt am Bahnhof Mehlem zurück.

Und nun?

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