#Aussteigen: Raus aus dem Verbrennungsmotor – Verkehrswende jetzt!

Demo & Fahrradsternfahrt vor die Tore der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA), 14. September 2019, Frankfurt/Main

 

Größere Autos, mehr PS, höherer Verbrauch – für solche Autos steht die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt. Betrügerische Autokonzerne feiern dort ihre dicken SUVs und Spritschlucker  – und die Bundesregierung applaudiert. Anstatt Konsequenzen aus Klimakrise und Abgasskandal zu ziehen, schützt Verkehrsminister Andreas Scheuer die Autokonzerne.

Doch wir Bürger*innen haben die autofixierte Verkehrspolitik schon längst satt. Mit der Verkehrswende könnte es ganz anders aussehen: Spielplätze statt Parkplätze; Flaniermeilen statt Blechlawinen; sicheres Radfahren; entspanntes Reisen mit Bus und Bahn; kluger Einsatz von erneuerbaren Energien statt klimaschädlichem Benzin und Diesel, saubere Luft statt krankmachende Abgase. Die Bundesregierung kann jetzt die Weichen umstellen: Mit dem Klimaschutzgesetz in diesem Jahr muss Tempo in die Verkehrswende kommen!

Am 14. September, wenn die IAA für Besucher*innen eröffnet, demonstrieren wir mit vielen tausenden Menschen für eine schnelle Verkehrswende: ​Eine Fahrrad-Sternfahrt aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet führt uns vor die Tore des Frankfurter Messegeländes. Mit einem familienfreundlichen Kidical Ride demonstrieren Kinder und ihre Eltern auf Fahrrädern​. Auch ohne Fahrrad reisen wir aus ganz Deutschland mit Bus und Bahn zur großen Demo. Die Demonstrationen enden mit einer gemeinsamen Kundgebung an der Frankfurter Messe.

Mit unserer Demo und Sternfahrt erobern wir uns die Straße zurück. Wir bewegen uns zu Fuß, mit dem Fahrrad und der Bahn. Damit zeigen wir Politik und Autoindustrie wie die Verkehrswende aussieht: Macht den Weg frei für klimafreundlichen Verkehr! Die Einhaltung des Pariser 1,5 Grad Ziels ist nicht verhandelbar!

Deshalb fordern wir: 

  • Sofortiger Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor

  • Klimaneutraler Verkehr bis 2035

  • Ein starkes Klimaschutzgesetz bis Ende 2019, das das Erreichen des 1,5 Grad Zieles sicherstellt 

  • Vorrang für Fuß- und Radverkehr und massiver Ausbau von Bus und Bahn

  • Einführung einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h auf Autobahnen, 80 km/h außerorts und 30 km/h innerorts 

  • Effiziente Elektromobilität statt dicker E-SUVs 

  • Saubere Luft in unseren Städten

    Es ist eine gemeinsame Anreise per Bahn von Bonn aus geplant. Los geht es am 14.9. um 7:55 Uhr am Bonner Hauptbahnhof. Mehr Infos zur Anreise und Demo gibt es unter: https://www.iaa-demo.de/anreise Dort kann man sich auf der Karte oder bei den Städtenamen darunter nach Bonn suchen und findet dort auch die Möglichkeit "Adris" zu kontaktieren, der die Anfahrt aus Bonn organisiert.

Beschreibung:

Climate Warriors – Film & Diskussion 20. März in der Filmbühne Bonn Beuel

AntiAtomBonn und BUND Kreisgruppe Bonn zeigen den Film Climate Warriors in der Filmbühne in Beuel.

Bei der anschließenden Diskussion wird David Dresen, Pressesprecher der Initiative "Alle Dörfer bleiben", über den Kampf gegen die Dorfzerstörung im Rheinischen Braunkohlerevier berichten.

100 Prozent erneuerbare Energie – das ist technisch längst möglich. Doch die weltweite Energiewende stockt, denn mit ihr versiegen die Geldströme von Kohle, Gas und Erdöl. Eine globale Veränderung kann nur durch eine Bewegung von unten entstehen! 

„Climate Warriors“ zeigt, wie die Energiewende tatsächlich gelingen kann – und zwar weltweit. Der Dokumentarfilm von Carl-A. Fechner gibt den Menschen eine Stimme, die unermüdlich für eine nachhaltige und gerechte Zukunft kämpfen. Sie glauben an die Möglichkeit einer Energie-Revolution, wenn sich jeder Einzelne engagiert. Ein ermutigendes Plädoyer für Frieden und soziale Gerechtigkeit.

Termin: 20. März um 20:00 Uhr in der Filmbühne Bonn Beuel

Mehr Infos zum Film: https://www.wfilm.de/climate-warriors

Wald retten - Kohle stoppen

Hambi braucht uns!

Mit der Räumung bereitet RWE die Rodung des Hambacher Walds trotz ausstehender gerichtlicher Entscheidung weiter vor! Wir dürfen nicht zulassen, dass der Hambi dem Abbau von klimaschädlicher Braunkohle geopfert wird!Die Bewegung die den Hambi zu retten will, groß und wird von Tag zu Tag stärker. Seit Ende August haben fast 800.000 Menschen den Appell zur Rettung des Hambis unterzeichnet. Zu den sonntäglichen Waldspaziergängen kommen Tausende. Seit letzter Woche haben BUND-Gruppen und Landesverbände über 25 Busse zur Demo angemeldet und über 50 Mobilisierungspakete bestellt - das ist unglaublich!Kommen Sie am 6. Oktober zur Großdemo "Wald retten! Kohle stoppen!" nach Buir (Kerpen).

Aus Bonn wird es gemeinsame Busse des BUND zusammen mit der Ortstgruppe von Greenpeace und AntiAtomBonn geben. 

Hambi retten: Bus aus Bonn zur Groß-Demo am 6.10.18!

Steigt ein! Anmeldung jetzt - Infos unten! Die gemeinsame Anreise macht Spaß und ihr trefft viele interessante Leute.

Der Kampf um den Erhalt des Hambacher Forsts ist zur Zeit das Symbol des Widerstands gegen eine alte überkommene Form der Stromproduktion, die keine Rücksicht auf Menschen, Umwelt und Natur nimmt. Der Energiekonzern RWE betreibt weiter seine Atom- und Kohlekraftwerke obwohl wir jetzt schon die Alternativen zur Verfügung haben. Alle Atom- und Braunkohlekraftwerke in Deutschland könnten sofort abgeschaltet werden, wenn die vorhandenen Erneuerbaren Energien und die Gaskraftwerke genutzt werden.

Hier drückt ein Konzern rücksichtslos seine Profitinteressen durch. Sagen wir nein. Gehen wir in den Hambacher Forst. Kommt mit am 6. Oktober zur Großdemo nach Buir am Hambacher Forst. Dort ist die Auftaktkundgebung um 12h.

Anmeldung an: kontakt@antiatombonn.de

Hinfahrt:   9:45 Uhr Rigalsche Wiese, Bad Godesberg (Endhaltestelle U-Bahn)

                 10:15 Uhr Alte Haltestelle für Langstrecken-Busse, Bonn, Thomasstraße/Alter Friedhof

Rückfahrt: ca. 16:00 von Buir nach Bonn und Bad Godesberg (an 17:00 / 17:30)

Mitfahrerpreis auf Spendenbasis.

Für euch zur Orientierung: 10 - 15 € pro Person, das entspricht dem Selbstkostenpreis, Kinder frei.

Der ÖPNV wird voraussichtlich völlig überlastet sein. Bitte meldet euch rechtzeitig an, damit wir planen können.

 

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“Jecke“ und Klimademo mit über 2.000 Menschen in Bonn fordert „Schluss mit dem faulen Zauber

Der BUND KG Bonn "em Zoch"
Foto: Martin Behrsing

11. November 2017 – Pünktlich zum Karnevalsauftakt um 11.11 Uhr startete in der Bonner Innenstadt eine Klimademonstration der anderen Art mit über 2.000 Menschen. Unter dem Motto „Schluss mit dem faulen Zauber – Wir treiben die bösen Geister des Klimawandel aus: Kohle, Erdöl, Atom“ forderten sie in unmittelbarer Nähe des Tagungsortes der Weltklimakonferenz den Einsatz für globale Klimagerechtigkeit, den Stopp der Zerstörung von Lebensgrundlagen und Stopp der Vertreibung von Menschen, einen verbindlichen Fahrplan für den Kohleausstieg, Nein zur Atomlobby als Klimaretter, für einen Ausstieg fossiler Energien bis 2030 und den Einschluss des Flugverkehrs in das Pariser Abkommen.

Die Organisatoren des Bündnisses „No-Climate-Change“ erklärten: „Gemeinsam haben wir heute ein wichtiges Zeichen für konsequenten Klimaschutz- und Gerechtigkeit gesetzt. Wir haben dabei auch deutlich gemacht, dass neben dem wichtigen Kohleausstieg die anderen Ursachen des Klimawandels und der Umweltzerstörung genauso auf die Tagesordnung gehören. Mit über 2.000 Menschen aus aller Welt haben mit einer bunten und karnevalistischen Demonstration deutlich gemacht, dass wir eine weitere Klimaerwärmung und Umweltzerstörung nicht hinnehmen wollen und die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommen für alle verpflichtend werden sollen. Von der kommenden Bundesregierung erwarten wir, dass sie dieses sofort umsetzt. Es darf keinen Grund geben zu verhindern, dass bis 2025 alle Kohlekraftwerke abgeschaltet werden und nur noch bis 2030 Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor betrieben werden. Dazu gehört, dass die unsinnigen Investitionen in den Individualverkehr abgebaut werden und der öffentliche Personennahverkehr massiv ausgebaut wird. Deutschland muss einseitig die Klimaziele umsetzen. ”

Zahlreiche Organisationen aus den Sozial- und Umweltbewegungen hatten zu der Demonstration aufgerufen und in ehrenamtlicher Mitarbeit zum Gelingen beigetragen.

Terminübersicht

Der BUND Bonn stellt einen Bürgerantrag zur Dokumentation von Wärmeinseln

Der BUND Bonn fordert die Stadtverwaltung auf, eine Dokumentation von Wärmeinseln und Frischluftbarrieren an hochgradig versiegelten Standorten zu erstellen. Zudem sollen abgestufte Strategien und konkrete Maßnahmen erarbeitet werden, die dazu beitragen, die Folgen von Extremwetterlagen zu minimieren. Der BUND Bonn bietet an, die Stadtverwaltung bei diesen Aufgaben fachlich zu unterstützen.

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CETA und TTIP stoppen - Demo in 7 Städten

© Doro Schmitz

Letzten Samstag, am 17.09. 2016, gab es Großdemonstrationen in Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart. Auch Mitglieder der Kreisgruppe des BUND-Bonn und viele weitere Bürger/-innen aus Bonn waren bei der Demo in Köln dabei. Insgesamt nahmen am Samstag über 320.000 Menschen teil. Die Aktion war Teil des "Autumn of Action". Auch in den kommenden Wochen werden in ganz Europa weitere Demonstrationen stattfinden. Mehr...

© Maja Dumat / pixelio

"Wilde Ecken" in Bonn

Die Biologische Station Bonn / Rhein-Erft hat im Rahmen eines Projekts mit dem Landschaftsverband Rheinland kleine Naturflächen im Bonner Stadtgebiet erfasst. Bei den "Wilden Ecken" handelt es sich um sehr kleine Restflächen wie Säume, Wegränder, Mauern oder Pflasterritzen, die Lebensraum für viele Pflanzen- und Tierarten bieten. An zehn typischen Standorten wurden Infotafeln aufgestellt und die Flächen teilweise mit heimischen Pflanzenarten und durch Pflege aufgewertet. Mehr... 

Bonner Stadtrat stellt sich gegen TTIP, CETA und TiSA

Der "Bürgerantrag des Bonner Bündnis gegen TTIP" (Mehr Demokratie e.V., Attac, BUND und Greenpeace) war ein voller Erfolg! Der Bonner Stadtrat hat den Antrag gegen die Stimmen von CDU und FDP angenommen und stimmt damit einer Ablehnung der Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TiSA zu. Damit gibt es wieder eine Großstadt mehr, die sich gegen den Ausverkauf demokratischer Werte positioniert! Mehr...

Online Petition gegen Ennertaufstieg/Ausbau Südtangente

Hier können Sie die Online-Petition gegen den Ausbau der Südtangente unterstützen:

Aus der Petition:

Unser Naherholungsgebiet darf nicht zerstört werden!

Fast 50 Jahre Streit in der Region – es reicht!

Alle in dieser Zeit erstellten Gutachten – insgesamt 13 - haben ergeben:
➢ Keine Umweltverträglichkeit,
➢ Keine spürbare Verkehrsentlastung.
Stattdessen: Lärm, Feinstaub, zerstörte Landschaft und Natur!

Wir fordern Sie hiermit eindringlich auf, den Ennertaufstieg (1326 im BVWP-Entwurf vom Sept.2014, rechtsrheinischer Teil der Südtangente) NICHT in den neuen Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen.

Hier geht's zur Online-Petition.

Hier geht's zu den Stellungnahmen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

© F. Brüning

Artenkenner / innen gesucht!

Sie kennen sich in einer der Artengruppen Vögel, Fledermäuse, Amphibien, Reptilien, Schmetterlinge, Heuschrecken, Käfer oder Libellen aus? Sie sind mit deren Biologie, Ökologie und Gefährdungsursachen vertraut? Sie kennen die lokalen Besonderheiten der Bonner Fauna? Dann sind Sie der/die Richtige für uns! Die BUND Kreisgruppe Bonn sucht ab sofort Artenkenner / innen, die uns mit ihrem Fachwissen unterstützen möchten. Mehr...



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