7. Station: Lannesdorfer Hohlwege

N 50° 39.71’ E 007° 9.895’ (WGS84)

 

In der letzten Eiszeit nahm der Wind, der über die Kältesteppe wehte, feine Bodenteilchen mit, die dann an den Mittelgebirgsrändern abgelagert wurden. So entstanden die Lössbörden, fruchtbare Ebenen, denn Löss hat genau die richtige Bodenporengröße um das Wachstum der Pflanzen zu fördern.
Auch die Voreifel gehört diesem Landschaftstyp an. Zum Rheintal hin brechen diese Lösskanten ab und liegen durch Erosionsvorgänge offen. Wege, die diesen Bereich durchschneiden, tiefen sich durch Erosion zu Hohlwegen ein. Solche Hohlwege sind sehr strukturreich und weisen viele verschiedene Mikroklimata auf: Je nachdem, ob die Hangkante beschattet oder besonnt ist, leben hier verschiedenen Pflanzen und Tiere. Hohlwege sind sehr artenreich und schützenswert.
Das seltene Christophskraut kann hier beobachtet werden, aber auch die nach Rosen duftende Erdnussplatterbse, Ackerglockenblume, Skabiosen- und Wiesenflockenblume, Gelbe Resede, Mittelklee, Zypessenwolfsmilch und andere farbenfrohe Wildblumen sind hier noch zu finden. In offenen besonnten Lössabbrüchen brüten die interessanten Lehmwespen und andere Wildbienenarten.
Leider wird der „Wildwuchs“ in den Hohlwegen von ordnungsliebenden Menschen immer wieder mit Herbiziden vernichtet oder es werden Garten- und andere Abfälle hier abgeladen.

Was jede/r tun kann: Melden Sie Müllablagerungen und Herbizidanwendung der unteren Landschaftsbehörde, werben Sie für den ökologischen Wert dieser seltenen Lebensgemeinschaften.

Frage:
Welche Pflanze bildet das Dach dieses Hohlweges?

 

                               7. Buchstabe des Lösungswortes


a) Hasel  


I


b) Hainbuche 


W


c) Esche


E




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