B-Plan Nr. 8122-11 „Ankerbachtalweg“

Sehr geehrter Herr Nietgen, sehr geehrte Damen und Herren,


der BUND Bonn trägt in dem oben genannten Verfahren die folgenden Bedenken und Anregungen vor:

Wir begrüßen, dass bei der vorgesehenen Maßnahme darauf verzichtet wird, den Ankerbachtalweg auszubauen und die beiden südlichen Grundstücke des Plangebiets zu bebauen. Es sollte jedoch versucht werden, den durch die Bebauung vorgenommenen Eingriff vor Ort auszugleichen – soweit wie möglich. Als eine Möglichkeit hierfür bietet sich an, im Bebauungsplan eine Festsetzung für eine Dachbegrünung zu machen, z.B. für Häuser mit flachgeneigten Dächern. Auch sollten Vorgaben für die Bepflanzung des „grünen Korridors“ zum Waldrand hin mit standortgerechten Gehölzen gemacht werden.
In der Beschreibung der Ziele und Zwecke der Planung wird unter 2.3 darauf hingewiesen, dass das Plangebiet von Fledermäusen als Transferstrecke in und aus dem Ennert genutzt wird, wobei Teile dieser Transferstrecke durch die Nicht-Bebauung der südlichen Grundstücke erhalten blieben. Nichtsdestotrotz geht ein Teil der Transferstrecke verloren, die Erheblichkeit dieses Eingriffs muss geprüft werden und eine FFH-Verträglichkeitsprüfung sollte unserer Einschätzung nach auf jeden Fall erfolgen.

23.09.2011
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Corinna Reineke



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