2. Station: Zukunftswald-Streuobstwiese der BUND-Kreisgruppe Bonn am Rodderberg

N 50° 39.089’ E 007° 11.313’ (WGS84)

 

Früher waren Dörfer von einem Kranz von Streuobstwiesen umgeben. Hier wuchsen widerstandsfähige und lokal angepasste Obstsorten auf großen Bäumen und Hochstämmen. Die Wiesen unter den Bäumen wurden für Grünfutter oder Heu geschnitten oder auch gelegentlich beweidet. Streuobstwiesen boten mit ihren blütenreichen Wiesen und den gut belichteten Bäumen den lichtliebenden Arten unserer Flora und Fauna einen idealen Lebensraum. Entsprechend der halboffenen mitteleuropäischen Naturlandschaft brauchen viele unserer Tiere eine Landschaft, in der es blütenreiche Säume und Rasen und Gehölze gibt. Auch die vielen Bewohner stehenden, besonnten Totholzes fanden an alten morschen Obstbäumen ein Zuhause. Leider wurden die meisten dieser wertvollen Biotope in den vergangenen Jahrzehnten in Baugebiete oder in intensiv bewirtschaftete Niederstammobstplantagen umgewandelt. Die BUND-Kreisgruppe Bonn setzte im Rahmen der Zukunftswald-Aktion des BUND ein Zeichen gegen den Schwund der Streuobstwiesen und pflanzte auf der wunderschön mit Blick auf das Siebengebirge gelegenen Fläche zahlreiche alte Sorten. Eine kleine Heidschnuckenherde übernimmt die Pflege der Wiesenbereiche.Was jede/r tun kann: Pflanzen Sie einen Obsthochstamm in Ihrem Garten, oder sorgen Sie für Wildblumen auf Ihrem Balkon oder in Ihrem Garten. Sie werden staunen, wie viele interessante Tiere plötzlich bei Ihnen einziehen.

Frage:

Welcher Obstbaum steht an der nordwestlichen Ecke der Streuobstwiese?


                               2. Buchstabe des Lösungswortes


a) Apfel  

A

b) Pflaume  

T

c) Birne

I



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