4. Station: Rabenlay, Dornheckensee

N 50° 42.76' E 007° 10.219' (WGS84)


Der Ennert bildete an dieser Stelle eine 180 m hohe Geländestufe über dem Rheintal, weil ein Basaltgang des Siebengebirgsvulkanismus (etwa 25 Mio. Jahre alt) der Erosion des Rheins Widerstand bot.

Bis 1930 wurde der Basalt in diesem Gang abgebaut, wodurch eine weithin sichtbare Steinbruchwand entstand. Die Bewaldung oberhalb der Felswand verhindert Wassererosion, Humusabbau und bremst Rutschungsvorgänge. Die Felswand selbst ist von Natur aus waldfrei und bietet ein submediterranes bzw. subkontinentales Kleinklima.

Hier wachsen Felsenbirnen und Schlehen-Liguster-Gebüsche und an den Abbrüchen findet man Pflanzengesellschaften der Felsbänder und Felsspalten. Wärmeliebende Reptilien wie Schling- und Ringelnatter, Blindschleiche oder Zaun- und Mauereidechse kommen in diesem Biotop besonders häufig vor. Auch Hirschkäfer und der Uhu lassen sich beobachten.

Am Fuße dieses Steinbruchs wurde 1914 ein steinzeitliches Grab entdeckt, das neben den Überresten eines Mannes und einer Frau auch die Knochen eines Haushundes enthielt. Dieser 14.000 Jahre alte Fund ist der älteste bekannte Fund eines Haustieres. 

Frage:

Welche Jahreszahl ist auf dem Schild an der Hauswand des Fachwerkhauses zu finden?


                                    4. Buchstabe des Lösungswortes

a) 1464                                                 P

b) 1376                                                 A

c) 1584                                                  E

 



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