4. Station: NSG Düne Tannenbusch

N 50° 44.707' E 007° 03.564' (WGS84)


Mit der Binnendüne im Ortsteil Tannenbusch hat Bonn etwas Einmaliges zu bieten: Entstanden ist die Düne Tannenbusch vor etwa 11.000 Jahren, als heftige Winde den Rheinsand zu mächtigen Dünenketten auftürmten. Auf diesen sandigen, trockenen und offenen Flächen ist eine einzigartige Vegetation mit charakteristischen Tierarten zu Hause. Einst waren solche Binnendünen keine Seltenheit, sondern regelmäßig entlang des Niederrheins zu finden.

Heute sind leider fast alle diese Binnendünen durch menschliche Nutzung verschwunden - und mit ihnen viele der charakteristischen Pflanzen- und Tierarten. Auch die ehemals 8 km lange und bis zu 600 m breite Düne in Tannenbusch ist heute allseits von Bebauung umgeben und damit auf einen schmalen, nur noch 6,8 ha großen Streifen zusammengeschrumpft.

Viele der auf dem Sand der Düne Tannenbusch wachsenden Pflanzen – spezielle sonnen- und trockenheitsliebende, kleinwüchsige Gräser und Kräuter – sind aufgrund der Seltenheit dieses speziellen Lebensraumes gefährdet. Diese Flora mit Raritäten wie Sandsegge Carex arenaria, Kleinem Filzkraut Filago minima und Bauernsenf Teesdalia nudicaulis zog daher schon früh die Aufmerksamkeit vieler Botaniker auf sich. (Quelle: www.biostation-bonn.de )

Besonders gefährdet ist die Flora der Düne durch uneinsichtige Hundehalter und standortfremde Bäume. Der Kot der Hunde und die Wurzelbakterien der Rubine sorgen für einen ständigen Stickstoffeintrag, der den Wuchs standortfremder Pflanzenarten fördert und damit die typische Dünenflora zurückdrängt.


Frage:

Welche höchste Höhe über NN ist auf der Infotafel eingetragen?


                                    4. Buchstabe des Lösungswortes

a)  59,8 m ü. NN                                   S

b)  63,4 m ü. NN                                   A

c)  65,1 m ü. NN                                    E

 



Suche